Bürgerverein

Blickpunkt

Blickpunkt

Der erste Blickpunkt erschien im 3. Quartal 1975 und
danach 3 mal im Jahr

Er enthielt Mitteilungen und Veranstaltungstermine für Brand

Die Verteilung erfolgte ab Juni 2014 kostenlos mit "Noits op d'r Brand"

und ist nun ab Februar 2017 darin integriert, so dass die Informationen
alle zwei Monate erscheinen

Zusätzlich liegen weitere Exemplare im Bezirksamt, bei der
Aachener Bank, der Sparkasse Brand und bei den Mitgliedsgeschäften
der IG Handel, Handwerk und Gewerbe aus.



Juni 2019

Brander Taler unterstützt die Brander Senioren

Brander Taler unterstützt die Brander Senioren

Brand verdankt Anna und Oliver Drews eine eigene „Währung“: Den „Brander Taler“.
Er wurde 2007 als Rabattsystem der drei familiengeführten Apotheken geschaffen und ist bei den Kunden sehr beliebt.
So können die Taler bei teilnehmenden Geschäften in Brand eingelöst werden.
Dabei symbolisiert der Brander Taler einen Gegenwert von 50 Cent .
In den drei Apotheken selbst kann für unterschiedliche Brander Taler-Beträge vom Thermometer bis zur Bluetooth-Box oder aus einem speziellen Angebot für Kinder ausgewählt werden.

Jetzt haben Anna und Oliver Drews sich eine ganz besondere Aktion einfallen lassen:
Die Kunden der Vennbahn-, Donatus- und Roland-Apotheke können zukünftig die Aktion „Brander Senioren bleiben mobil“ des Bürgervereins Brand unterstützten.
Wie das geht? Der Brander Taler kann ab jetzt auch – und darauf weisen die Mitarbeiterinnen und Flyer in den Räumen der Apotheke hin – als eine Gabe für das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“ verwendet werden.
Und die ersten 200 Euro geben Anna und Oliver Drews aus ihrem privaten Portemonnaie.

Das Projekt des Bürgervereins Brand gibt es inzwischen seit dreieinhalb Jahren und es wird von mobilitätseingeschränkten Senioren rege genutzt.
Zudem ist es wichtig zu erwähnen, dass es bei dem kostenlosen Fahrdienst nicht allein darum geht, dass die ehrenamtlichen Fahrer die Senioren von Zuhause zu ihren Zielen bringen.
Bei Bedarf unterstützen und begleiten sie den Fahrgast auch, etwa die Treppe bei der Arztpraxis zu bewältigen oder den Einkauf in die 2. oder 3. Etage zu tragen.

Die Fahrten mit dem Seniorenmobil sind für den Fahrgast kostenlos.
Allein eventuell anfallende Parkgebühren, muss der Fahrgast übernehmen.

„Brander Senioren bleiben mobil“ wird über Zuwendungen und durch den Bürgerverein Brand finanziert.
Selbstverständlich freut sich der Bürgerverein über Spenden, mit denen der Bestand des Projekts unterstützt wird.

 

Foto Wolfgang Sanders

Die Brander Naturschutzgebiete

Archiv BÜV

Die Brander Naturschutzgebiete und ihr Erhalt
Der Arbeitskreis „Natur und Umwelt“ im Bürgerverein Brand
Im Arbeitskreis arbeiten Brander Bürgerinnen und Bürger seit Jahren ehrenamtlich dafür, die schöne Umwelt unserer näheren Umgebung erlebbar zu machen.
Das gilt besonders für die direkt vor unserer Haustüre liegenden Naturschutzgebiete (kurz NSG) „Brander Wald“ und „Indetal“.
In Abstimmung mit der zuständigen Unteren Landschaftsbehörde der Stadt Aachen und der Naturschutzstation Aachen wurden Wanderwege ausgewiesen sowie einige Bänke und Tore aufgestellt, um die Natur erleben zu können.
Im Laufe des Jahres werden vom Arbeitskreis regelmäßige Arbeiten wie z. B. die Pflege der Bänke und Tore, der Pflegeschnitt entlang einiger Wege, das Müllsammeln an der Grachtstraße oder die Beseitigung des Indischen Springkrauts (invasive Himalaya-Pflanzen) durchgeführt. Auch am Brander Wanderwegenetz (Karten gibt es im Bezirksamt und im Internet) gibt es immer etwas zu tun.
Und im Herbst wird mit Unterstützung des Nabu Aachen und einer Jugendgruppe des THW der beliebte Grachter Apfelsaft hergestellt und für einen guten Zweck verkauft.

Probleme in den Naturschutzgebieten
Das Betreten der Naturschutzgebiete ist nur unter Beachtung der Verhaltensregeln (s. Infokasten) erlaubt. Leider werden diese Regeln von Spaziergängern, Wanderern und Sporttreibenden nicht immer beachtet.
Beim Verlassen der befestigten Wege durch Menschen und freilaufende Hunde betritt man ohne Erlaubnis fremden Grund und Boden.
Das Begehen der – ohnehin kleinen – Schutzzonen hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Tierwelt, zumal die Störungen oft mehrmals(!) am Tag geschehen:
Vögel werden bei der Brut gestört, die Tiere bei der Aufzucht ihrer Jungen behindert und Jungtiere verscheucht.
Im Indetal wurden sogar zwei Rehkitze von Hunden gerissen. Und in der kalten Jahreszeit kann der Energieverlust der Tiere durch mehrfache Flucht zum Verhungern führen.

Naturschutzgebiet Indetal
Das Naturschutzgebiet Indetal erstreckt sich auf Brander Gebiet beiderseits der Inde von der Bilstermühler Straße bis fast zur Elgersmühle.
Nachdem nun die ZEELINK-Pipeline das NSG verschont, wird die Stadt mit weiteren Maßnahmen verstärkt auf die Einhaltung der Regeln hinweisen.
Besonders der sensible bachnahe Bereich der Inde soll Tabuzone bleiben.
Allerdings gibt es in diesem NSG eine Ausnahme: Hier darf die Wiese zwischen der Grachtstraße und dem Weg zur Komericher Mühle durch die vom Arbeitskreis aufgestellten Tore betreten
und auf einem Pfade überquert werden. Natürlich gelten auch hier alle anderen NSG-Regeln wie die Anleinpflicht für Hunde.

Naturschutzgebiet Brander Wald
Der Brander Wald und das angrenzende Indetal bis Münsterbusch, gehören als Naturschutzgebiete gemäß der europäischen FFH-Richtlinie zum Natura-2000-Gebietsverbund, da hier besonders gefährdete Tiere und Pflanzen leben.
Ein Teil des NSG liegt auf dem Standort-Übungsplatz der Bundeswehr. Diese stellt auf neuen Informationstafeln die Bedeutung dieses Gebiets für den Naturschutz dar.
Um aber ihren Übungsbetrieb ohne Probleme durchführen zu können, sah sich die Bundeswehr als Hausherr gezwungen,
das Betreten ihres Geländes von Montags bis Freitags von 7 - 17 Uhr oder bei gehisster roter Flagge zu verbieten.

Der Erhalt unserer - noch - sehr schönen Umwelt ist wichtig!
Wer uns dabei im Arbeitskreis tatkräftig unterstützen möchte, ist herzlich willkommen (Kontakt: Dr. Andreas Lux: 0241/521133).

Für den Arbeitskreis
Paul Goebbels

 

Infokasten
Regeln des Naturschutzrechts:
- Wege nicht verlassen!
- Hunde immer anleinen!
- Nicht Zelten und Lagern!
- Kein Feuer machen!
- keine Pflanzen entnehmen!
- Keine Tiere stören, fangen oder töten!
- Keine Abfälle hinterlassen!
- Nicht rauchen!

April 2019

Mitgliederversammlung 2019

Auf der Mitgliederversammlung:
Beendigung der Initiative „Keine Pipeline im Brander Indetal“

Die Mitglieder des Bürgervereins trafen sich in großer Zahl am 13. März 2019 zur Mitglieder-versammlung im Pfarrzentrum.
Neben den turnusgemäßen Berichten des Geschäftsführers Wolfgang Sanders und des Schatzmeisters Lorenz Hellmann standen die Neuwahlen zum Vorstand im Vordergrund des ersten Teils.

Jeweils einstimmig wurden Wolfgang Müller als 1. Vorsitzender, Dr. Rita Breuer als 2. Vorsitzende, Wolfgang Sanders als Geschäftsführer, Herbert Stettner als stellvertretender Geschäftsführer und Lorenz Hellmann als Schatzmeister in ihren Ämtern bestätigt. Eine Veränderung gab es in der Position des Schriftführers: Heinz Rombach schied auf eigenen Wunsch aus dem geschäftsführenden Vorstand aus, Benedikt Dautzenberg erhielt von der Versammlung ein einstimmiges Votum.

Aus dem Gesamtvorstand schieden Walburga Decker, Axel Birk und Norbert Jansen aus, neu gewählt wurden neben den verbleibenden Beisitzern Klaus Schrahe als Vertreter für die Sportvereine und Heinz Rombach.

Auf der Mitgliederversammlung 2017 wurde die Initiative „Keine Pipeline im Brander Indetal“ aus der Taufe gehoben. Unter der Leitung von Paul Goebbels, Marianne Krott und Prof. Dr. Michael Ziemons gelang es der Initiative, die Öffentlichkeit zu informieren und eine große Bürgerbeteiligung beim Dialogtag und bei einer Podiumsdiskussion zu erreichen. Auch die Brander und Aachener Politiker unterstützten die Forderung nach einer anderen Trassenführung.
Als am 09. Januar 2019 das Planfeststellungsverfahren durch die Bezirksregierung in Köln eröffnet wurde, wurde der Erfolg der Initiative sichtbar. Die Trasse der Gaspipeline wird an der A 44 vorbeigeführt, das Indetal bleibt unbehelligt. Somit ist das Ziel erreicht, die Initiative ist beendet.

Der Bürgerverein beteiligt sich mit einer erheblichen Summe an der Beschaffung des als Wanderausstellung konzipierten Projekts „Echt Klasse“ der katholischen Pfarrgemeinde. Diese Ausstellung steht ab Sommer 2019 allen Aachener Schulen kostenfrei zur Verfügung und wird von den Lehrkräften bei der Prävention vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche auf neue und sehr interessante Art und Weise eingesetzt werden können.


Das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“ wird seit August 2018 ausschließlich aus den Mitteln des Bürgervereins finanziert. Hierfür ist die Unterstützung durch Paten und Sponsoren notwendig. Die Spendenaktion des Brander Bürgerprinzen Karsten I. und 25% aus der Sammlung im Karnevalszug, dessen Schirmherr in diesem Jahr Wolfgang Müller gewesen ist, werden dem Projekt gutgeschrieben.

Am 15. September 2019 wird ein „Tag der Vereine und Institutionen“ auf dem Brander Marktplatz stattfinden. Es hat bereits mehrere Vorbereitungstreffen hierzu gegeben. Neben vielen Ständen der Vereine soll ein Bühnenprogramm viele Besucher anlocken. Weitere Informationen hierzu erscheinen in den weiteren Ausgaben des Blickpunkts.

Resümierend kann festgestellt werden, dass der Bürgerverein im vergangenen Geschäftsjahr sehr aktiv gewesen ist und sich für die neue Wahlperiode eine Menge vorgenommen hat. Mit der Unterstützung der angeschlossenen Vereine und Organisationen wird dies sicher
gut gelingen!



Heinz Rombach

Foto Ewald Kreus

Der geschäftsführende Vorstand des Bürgervereins:
v. l. Herbert Stettner (stellv. Geschäftsführer), Wolfgang Sanders (Geschäftsführer), Wolfgang Müller
(1. Vorsitzender), Lorenz Hellmann (Schatzmeister), Benedikt Dautzenberg (Schriftführer);
nicht auf dem Bild: Dr. Rita Breuer (2. Vorsitzende)

Foto: Ewald Kreus

7 Jahre Brander Senioren-Telefon

Brander Senioren-Telefon
7 Jahre erfolgreiche Arbeit im Dienst für Brand

Seit Mai 2012 gibt es das Brander Senioren-Telefon.

Das Brander Senioren-Telefon hilft bei kleineren Alltagsproblemen. Es vermittelt unbürokratisch
und persönlich ehrenamtliche Helfer/innen oder Kontakte zu Fachstellen oder Organisationen vor Ort, die weiterhelfen können.

Wenn zum Beispiel
§ kurzfristig eine kleine handwerkliche Hilfe in der Wohnung gesucht wird,
§ Unterstützung nach dem Krankenhausaufenthalt benötigt wird,
§ Beratung oder Information in sozialen Fragen gewünscht wird,
§ jemand einsam ist und Kontakte sucht und regelmäßige Besuche wünscht,

dann besprechen die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen dieses Anliegen am Telefon, sagen wer weiterhelfen kann oder rufen zurück,
nachdem Hilfe für ihr Anliegen gefunden ist.
Seit dem 01.12.2013 haben der Bürgerverein Brand und der Seniorenrat der Stadt Aachen, Stadtbezirk Brand, die Trägerschaft übernommen.
Ein Leitungsteam und weitere 22 Ehrenamtler sorgen dafür, dass vielen Brander Senioren in der Vergangenheit bei Alltagsproblemen geholfen werden konnte.
In den zurückliegenden Jahren bis 2018 haben die Ehrenamtler 1350 Anfragen erhalten, die 2400 Einsätze bzw. Beratungen zur Folge hatten.
Außerdem übernehmen die Ehrenamtler bei Bedarf Dauereinsätze, sog. Patenschaften.
Ohne die Ehrenamtler wäre ein solches Projekt gar nicht denkbar. Ein Zeichen, für das „Brander Wir-Gefühl“.

Erreichbar ist das Brander Senioren-Telefon
Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr
unter 46 35 86 90

Text: Lia Tauchert

 

Marianne Krott im Ruhestand

Marianne Krott im Ruhestand

Marianne Krott hatte zu ihrem Abschiedsfest in das Centre Charlemagne eingeladen und konnte neben dem Oberbürgermeister Marcel Philipp zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung begrüßen. Nach einem bewegten Berufsleben bei der Stadt Aachen und zuletzt fünf Jahren als Geschäftsführerin der CDU-Ratsfraktion genießt die fünfundsechzigjährige Branderin nun ihren verdienten Ruhestand. Seit ihrem Dienstantritt im Jahr 1969 hat sie unzählige Kontakte geknüpft und viel dabei bewegt. „Im Jahr 1969 war ich noch gar nicht geboren“, stellte Oberbürgermeister Philipp bei seiner Abschiedsrede anerkennend fest. Und so wie der erste Mensch in diesem Jahr seinen Fuß auf den Mond setzen konnte, betrat Marianne Krott als eine der ersten Beamtinnen der Stadt Aachen ebenfalls Neuland. Viel ist seitdem geschehen. Nach ihrer Zeit als erste Frauenbeauftragte der Stadt wechselte die engagierte Beamtin Anfang 2001 in das Bezirksamt Brand, wo sie ab 2005 als Leiterin Seite an Seite mit dem damaligen Bezirksbürgermeister Herbert Henn mit der Rahmenplanung für Brand wichtige Weichen stellen konnte. Sie übernahm parallel dazu auch bis 2014 die Geschäftsführung für den Bürgerverein Brand, mit dem sie weiterhin eng verbunden bleibt. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass zu der Abschiedsfeier eine große Delegation aus Brand angereist war, um sich für die Zusammenarbeit und ihre Unterstützung zu bedanken.

An dem von Krotts Nachfolgerin als Fraktionsgeschäftsführerin, der Eilendorfer Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, moderierten Abschiedsprogramm haben sich sogar Herbert Henn und der Brander Pastor Ralf Freyaldenhoven mit humorigen Rückblicken beteiligt. Es kam dann auch etwas Wehmut auf und ein kleines Tränchen kullerte über die Wange der frischgebackenen Ruheständlerin, als die Mitglieder aller Ratsfraktionsgeschäftsstellen zum Schluss gemeinsam das etwas umgeschriebene Lied
Good-Bye Mary-Ann gesungen haben. Dennoch freut sich die Mutter eines erwachsenen Sohnes darauf, nach fünfzig Dienstjahren endlich mehr Zeit für sich zu haben. „Ich werde
nun mehr Sport treiben und mich einem Brander Chor anschließen. Langeweile werde ich nicht haben“, versicherte sie ihren Weggefährten, die sich eine untätige Marianne Krott auch definitiv nicht vorstellen können. Ein Glück, dass es in Brand so viele Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren.

Wolfgang Sanders

Foto Ewald Kreus

Vorsitzender Wolfgang Müller, Marianne Krott und Ehrenvorsitzender Willi Eschweiler

Fotos: Wolfgang Sanders

Spende von Lidl

Spende der Firma Lidl

Am 22. Februar 2019 waren Vertreter der Brander Politik und Vereine
zu einem „pre opening“ (Voreröffnung) der Filiale Lidl an der Trierer Straße eingeladen.

Nach einem sehr informativen Blick hinter die Kulissen des Einkaufsmarktes und vielen Informationen
z. B. über die Verwertung von Plastikflaschen aller Art und wie aus dem Granulat neue Flaschen gefertigt werden,
überreichte Herr Florian Starkl, Geschäftsführer der Firma Lidl Kerpen, mir als Schirmherrn des diesjährigen Brander Karnevalszuges
einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro für die Sammelaktion des 50. Karnevalszuges in Brand.

Als Schirmherr und im Namen aller Gäste, habe ich mich für die Einladung, die vielen Informationen
und die großzügige finanzielle Unterstützung für den Brander Karnevalszug bei den Verantwortlichen der Firma Lidl bedankt.

Wolfgang Müller